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Authentische Orte

Seit 2012 erarbeitet das Museum Erding in Zusammenarbeit mit diversen Kooperationspartnern Zug um Zug Informationstafeln an geschichtsträchtigen Orten im Erdinger Land – sog. Authentische Orte als extramuseale Informationspunkte. Die Tafeln ermöglichen es dem Besucher, sich am Platz des jeweiligen Geschehens vertieft in Wort und Bild mit einer historischen Gegebenheit auseinanderzusetzen. Ruhebänke laden entsprechend zu einer Rast ein – egal ob mitten in der Altstadt von Erding, einem Wohngebiet oder auf landwirtschaftlich genutzter Flur in der freien Natur. Seit 2012 erarbeitet das Museum Erding in Zusammenarbeit mit diversen Kooperationspartnern Zug um Zug Informationstafeln an geschichtsträchtigen Orten im Erdinger Land – sog. Authentische Orte als extramuseale Informationspunkte. Die Tafeln ermöglichen es dem Besucher, sich am Platz des jeweiligen Geschehens vertieft in Wort und Bild mit einer historischen Gegebenheit auseinanderzusetzen. Ruhebänke laden entsprechend zu einer Rast ein – egal ob mitten in der Altstadt von Erding, einem Wohngebiet oder auf landwirtschaftlich genutzter Flur in der freien Natur. Seit 2012 erarbeitet das Museum Erding in Zusammenarbeit mit diversen Kooperationspartnern Zug um Zug Informationstafeln an geschichtsträchtigen Orten im Erdinger Land – sog. Authentische Orte als extramuseale Informationspunkte. Die Tafeln ermöglichen es dem Besucher, sich am Platz des jeweiligen Geschehens vertieft in Wort und Bild mit einer historischen Gegebenheit auseinanderzusetzen. Ruhebänke laden entsprechend zu einer Rast ein – egal ob mitten in der Altstadt von Erding, einem Wohngebiet oder auf landwirtschaftlich genutzter Flur in der freien Natur. Seit 2012 erarbeitet das Museum Erding in Zusammenarbeit mit diversen Kooperationspartnern Zug um Zug Informationstafeln an geschichtsträchtigen Orten im Erdinger Land – sog. Authentische Orte als extramuseale Informationspunkte. Die Tafeln ermöglichen es dem Besucher, sich am Platz des jeweiligen Geschehens vertieft in Wort und Bild mit einer historischen Gegebenheit auseinanderzusetzen. Ruhebänke laden entsprechend zu einer Rast ein – egal ob mitten in der Altstadt von Erding, einem Wohngebiet oder auf landwirtschaftlich genutzter Flur in der freien Natur. Seit 2012 erarbeitet das Museum Erding in Zusammenarbeit mit diversen Kooperationspartnern Zug um Zug Informationstafeln an geschichtsträchtigen Orten im Erdinger Land – sog. Authentische Orte als extramuseale Informationspunkte. Die Tafeln ermöglichen es dem Besucher, sich am Platz des jeweiligen Geschehens vertieft in Wort und Bild mit einer historischen Gegebenheit auseinanderzusetzen. Ruhebänke laden entsprechend zu einer Rast ein – egal ob mitten in der Altstadt von Erding, einem Wohngebiet oder auf landwirtschaftlich genutzter Flur in der freien Natur.


Stadtturm Erding

Besonders mit dem Blick auf die zahlreichen Touristen in der Stadt Erding wurde diese Infostele 2017 errichtet – zweisprachig in Englisch und Deutsch. Sie bietet vertiefte Einblicke die Jahrhunderte alte Geschichte von Erdings ältestem und höchstem Gebäude: dem Stadtturm. Dieser war und ist zugleich Kirch- und Glockenturm der Stadtpfarrkirche St. Johannes. Als freistehender Glockenturm (Campanile) prägt er wie kein anderes Baudenkmal die historische Altstadt Erdings und weist bis heute durch seine gotische Architektur auf seinen mittelalterlichen Ursprung hin. Die markante barocke Haube wurde dem Turm erst nach dem Dreißigjährigen Krieg aufgesetzt, da Stadt und Turm während der Kriegsjahre mehrfach durch Feuersbrünste massiv zerstört wurden. Ergänzend bietet dieser Authentische Ort auch Wissenswertes zur den in Münchener und auch Erdinger Glockengießereien hergestellten Glocken.

Wegbeschreibung

Kirchgasse Ecke Friedrich-Fischer-Straße hinter der Schrannenhalle in 85435 Erding
Parkmöglichkeiten in der Altstadt

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Was steht auf der Tafel?

Heimatvertriebene Klettham

Inmitten der sog. Friedrich-Fischer-Siedlung befindet sich im Stadtteil Klettham seit 2015 eine mehrteilige Infostele zur Thematik der Heimatvertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten. Vor Ort wird neben den Themen Heimat, Flucht und Vertreibung ausführlich dargelegt, wie sich die Erdinger Neubürger in das soziale, politische und wirtschaftliche Leben ihrer zukünftigen Heimat eingebracht haben. Viele von ihnen gründeten wieder Firmen in ihren angestammten Geschäftszweigen, andere waren in den erlernten Berufen zum Beispiel in Verwaltung und Justiz tätig. Eine Tafel ist ausschließlich der heiligen Hedwig von Andechs gewidmet, die als Herzogin von Schlesien in der Nachkriegszeit zur Patronin aller Heimatvertriebenen wurde. Sie nimmt Bezug auf eine geschnitzte Figur der Heiligen, die in einem verglasten Bildstock vor Ort aufgestellt ist. Herr Udo Czauderna hat die Hedwigsfigur als Dauerleihgabe überlassen, ebenso den Bildstock. Geschaffen wurde diese Schnitzerei vom Schlesier Erich Jaekl.

Wegbeschreibung

Karlstraße Ecke Friedrichstraße in 85435 Erding-Klettham neben der Erlöserkircher Erding; Parkmöglichkeiten vor Ort

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Was steht auf der Tafel?

Reihengräberfeld Klettham

In den Jahren 1965 wurde durch auf einer Straßenbaustelle spielenden Schulbuben das sog. Reihengräberfeld von Altenerding-Klettham entdeckt. Ausgrabungen in den Jahren 1966-1973 erbrachten Teile eines der größten frühmittelalterlichen Friedhöfe der Merowingerzeit zwischen 480 und 720 n. Chr. Über 1200 von insgesamt geschätzt 2400 Gräbern konnten durch das Bayerische Landesamt dokumentiert werden. Andere Teile des Friedhofs wurden beim Straßenbau unbeobachtet zerstört, weitere liegen noch heute in Grünflächen- und Gartenanlagen der Parksiedlung. Neben der Infotafel befindet sich ein Gedenkstein, der an diesen wichtigen Fundplatz bayerischer Landesgeschichte erinnert. Die Versetzung des Gedenksteins von seinem bisherigen (irreführenden) Aufstellungsort an der Bajuwarenstraße fand zusammen mit der Einweihung der Infotafeln 2012 statt.

Wegbeschreibung

Grünfläche an der Moosinninger Straße Ecke Merowingerstraße, 85435 Erding-Klettham; Parkmöglichkeiten vor Ort

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Was steht auf der Tafel?

Grabhügelfeld Eichenkofen

Beim Grabhügelfeld von Eichenkofen handelt es sich um einen der größten bronze- und eisenzeitlichen Friedhöfe im Erdinger Land aus dem Zeitraum 3.500 bis 600 v. Chr. Zur Veranschaulichung der einstigen Dimension der heute allesamt größtenteils eingeebneten Grabmonumente wurde 2014 auf städtischem Grund ein Hügel wiederaufgeschüttet. Die Fläche bildet ein vom Bezirk Oberbayern ausgewiesenes „Archäologisches Reservat“. Ergänzend zur Archäologie berichten die Infotafeln vom nahegelegenen Reichsarbeitsdienstlager im „Riama Hölzl“, das nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1956 als Flüchtlingslager für Heimatvertriebene diente. 2022 wurde auf die Initiative des Historikers Giulio Salvati vor Ort in Zusammenarbeit mit Pax Christi ein Kunstwerk von Wolfgang Fritz zur mahnenden Erinnerung an die Situation der zahlreichen Zwangsarbeiter im Lager errichtet.

Wegbeschreibung

Radweg zwischen Eichenkofen und Glaslern; Parkmöglichkeiten an der Kreuzstraße in 85435 Erding-Eichenkofen (der Informationspunkt ist nicht mit dem Auto erreichbar; Fußweg ab Eichenkofen ca. 1 km)

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